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Bildautor: Walter Kurowski. Rechte an dem Bild: IG Metall Oberhausen

Ulrich Breitbach/ Für Einheit und sozialen Fortschritt

Teil 2 der Geschichte der Oberhausener IG Metall von 1914 bis 1918

08.07.2019 I Wer seine Geschichte nicht kennt, läuft Gefahr, alte Fehler zu wiederholen. Das gilt nicht nur für einzelnen Menschen. Es gilt auch für die Gewerkschaftsbewegung.

Oberhausen Ende Juli 1914: Tausende versammeln sich täglich auf dem Altmarkt,singen patriotische Liederund fiebern dem Krieg entgegen. Der liegtin der Luft, nachdem in Sarajewo der österreichische Thronfolger von einem serbischen Nationalisten erschossen worden ist.Vermutlich befinden sich auch viele Metallarbeiter in der Menge. Denn ein großer Teil der Gewerkschaftsbewegung übt in diesen Sommertagen den Schulterschluss mit den herrschenden Mächten des Kaiserreiches...

Der zweite Teil Geschichte der Oberhausener IG Metall von 1914 bis 1918 liegt jetzt in der Internet-Fassung vor. Weitere Teile werden je nach Arbeitsfortschritt folgen. Gegenüber früheren Publikationen ist an ihnen neu, dass umfangreiches Quellenmaterial über die Gewerkschaft und die Betriebsräte auf der Gutehoffnungshütte ausgewertet wurde. Da eine Veröffentlichung im Internet vom Umfang her lesbar bleiben soll, konnten manche Aspekte des Themas dennoch nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigt werden. Sie werden neben der Auswertung weiterer Quellen in das Buch eingehen, das dieses Projekt abschließen wird.

Ulrich Breitbach studierte Geschichte und Philosophie, arbeitete viele Jahre als freier Journalist und in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und ist seit 2011 Referent des Betriebsrats bei MAN Diesel & Turbo.